Dreimonatskoliken

Bei einigen Kindern können die sogenannten Dreimonatskoliken auftreten. Bis heute weiß man nicht sicher woran es liegt, allerdings vermuten Ärzte und Wissenschaftler, das Ihr Kind von Blähungen oder Bauchschmerzen geplagt wird. Die Dreimonatskoliken beginnen meist ab der zweiten Lebenswoche und werden bis zur sechsten Lebenswoche immer schlimmer. Bei einigen  Babys können diese Schmerzen und damit das Schreien  sogar bis zum sechsten Lebensmonat anhalten. Die Dreimonatskoliken und damit die Schreiphasen lassen sich nicht verhindern, schon diese Erkenntnis kann Sie als Eltern ein bisschen beruhigen. Sie brauchen viel Geduld und natürlich starke Nerven.

Kleinkind mit Dreimonatskolik
Kleinkind mit Dreimonatskolik
© lydia margerdt / pixelio.de

 

Hilfe bei Schreikindern

Es gibt allerdings ein paar Tipps , die Ihrem Baby bei den Blähungen oder Bauchschmerzen helfen und damit die Schreiphasen mindern können. Oftmals helfen gegen starke Bauchkrämpfe beziehungsweise Bauchscherzen eine Wärmflasche, diese darf natürlich nicht zu heiß sein oder Sie bereiten Ihrem Baby einen Fenchel- Anis-Kümmel-Tee, um die Dreimonatskoliken ein bisschen besser zu überstehen. Es ist auch wichtig, dass Sie und Ihr Baby einen regelmäßigen Tagesablauf haben. Des weiteren kann bei Dreimonatskoliken  eine Babybauchmassage wahre Wunder bewirken, am besten massieren Sie Ihrem Baby im Uhrzeigersinn das Bäuchlein um den Nabel herum , so können Sie Blähungen im Darm lösen. Eine weitere Hilfe bei starken Bauchschmerzen in der Zeit der Dreimonatskoliken ist der Fliegergriff. Das bedeutet tragen Sie Ihr Baby / Kind in Bauchlage auf den Unterarm gestützt durch Ihre Wohnung. In vielen Städten wird auch eine sogenannte Schreiambulanz angeboten. Diese soll den Eltern wieder Kraft geben, da die Nerven in der Zeit der Dreimonatskoliken oft blank liegen. In diesen Institutionen helfen Psychologen und Babytherapeuten Eltern sich wieder zu entspannen. Dies ist wichtig, da wenn Eltern psychisch belastet sind, wirkt sich dies auch negativ auf die Babys oder Kinder aus. Also wenn Sie selbst wieder etwas gelassener oder lockerer werden, wird Ihr Kind auch wieder ruhiger und schreit somit weniger.

 

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